Mythos Amazonien

Ausführliche Reisebeschreibung

01.Tag: Ankunft in Lima & Hoteltransfer

Wir werden von unserem Reiseleiter abgeholt und zu unserem kleinen Kolonialhotel gebracht werden. Am Abend findet unsere Expeditionsbesprechung statt, bei der unser Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle unsere Fragen beantwortet.

- / - / - Hotel

02.Tag: Flug nach Cuzco / Fahrt zu den Matsiguenkas Indianern
03.Tag: Dschungel-/Fluß – Expedition (Manu N.P.)
04.Tag: Dschungel-/Fluß – Expedition (Manu N.P.)
05.Tag: Dschungel-/Fluß – Expedition (Manu N.P.)

Von Lima fliegen wir am frühen Morgen nach Cuzco. Nun geht es auf wilden Off-Road Strecken mit dem Jeep über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet wo wir im Dorf mit den durch ein Sozialprojekt geschützten Matsiguenkas Indianern leben dürfen. 
Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Hier wird der geschützte Regenwald zu Fuß erkundet, in heißen Vulkanquellen gebadet, eine Orchideenfarm besucht und Minerallecken von Papageien als auch der Tapire im Dschungel beobachtet.
Tief im Dschungel und fernab von jeglicher Zivilisation können wir viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben. mit etwas Glück sehen wir sogar Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen.
Bei den Wanderungen durch den Regenwald bekommen wir einen guten Einblick in die Flora und Fauna des primären Regenwaldes. Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die wir zu sehen bekommen. Viele Indiodörfer werden besucht, u.a. Boca Manu, das einst vom legendären Fitzcarraldo zu Zeiten des Kautschuks gegründet wurde.

F / M / A Familienpension "extrem einfach" & Feldbetten

06.Tag: Fahrt nach Puerto Maldonato

Vom Manu Nationalpark geht es dann direkt, auf abenteuerlichen Wegen, in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllten Stadt Puerto Maldonado.

F / - / - Hotel

07.Tag: Puerto Maldonato

Heute erledigen wir unsere Paßformalitäten für die Ausreise nach Bolivien, besuchen den bunten Markt sowie eine Schmetterlingsfarm und am Abend eine einheimische Tanzbar, in der wir mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband zu hören bekommen!

F / - / - Hotel

08.Tag: Tambopata Nationalpark / Schamane

Heute geht es an den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem uns der Schamane seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend während einer Zeremonie Ayahuasca unter Kontrolle des Schamanen einzunehmen.
Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte unserer Expedition! Übernachtet wird direkt beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.
Nachteil des im peruanischen Amazonas weit verbreiteten Ayahuasca: Der Patient kann nicht jederzeit auf Wunsch in die materielle Welt zurückkehren. Er muss warten, bis die Wirkung nachgelassen hat. Wer möchte kann Ayahuasca unter Kontrolle des Schamanen einnehmen und die Zeremonie unter Kontrolle des Schamanen an sich selbst miterleben (Teilnahme auf EIGENE VERANTWORTUNG !!!) . Übernachtet wird direkt beim Schamanen in guten Feldbetten.

F / - / A Feldbetten

09.Tag: Flußexpedition / Peru

Nun geht es weiter zur „Insel der Affen“, wo uns bis zu fünf verschiedene Affenarten begegnen. Danach geht es in einen kleinen, 12km langen und 2m breiten Seitenarm des Flusses, mitten durch tiefsten Dschungel, wo wir nun, teilweise ohne Motor, bis zu einem romantischen Dschungelsee fahren, wo wir Piranhas zum Abendessen angeln. Hier übernachten wir in einem kleinen Fischerdorf in unseren Feldbetten.

F / - / A Feldbetten

10.Tag: Flußexpedition / Bolivien
11.Tag: Flußexpedition / Bolivien

Von Peru aus überqueren wir mit unserem überdachten und motorisierten Boot die Grenze nach Bolivien - ein Abenteuer für sich ! Hier übernachten wir sowohl bei einheimischen Urwaldbauern als auch in einem kleinen Versorgungsdorf, wie auch schon bei allen vorange-gangenen Nächten im Dschungel, in unseren guten Feldbetten mit Matratze und Bettbezug. Es werden auch kleine Paranuss-Anbausiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angefahren.

F / M / A Feldbetten

12.Tag: Riberalta

Danach geht es auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel weiter bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden Fahrt überqueren wir einige Flüsse auf abenteuerlichen Fähren. Übernachtet wird im Kolonialhaus des dortigen Kautschukbarons.

F / - / - Hotel Colonial

13.Tag: Riberalta

In Riberalta besuchen wir eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen und den bunten Markt.

F / - / - Hotel Colonial

14.Tag: Fahrt nach Puerto Velto  / Brasilien

Heute gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Monaten noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Hier besuchen wir das interessante Eisenbahn museum aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann damals die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasge bietes hier in Porto Velho.

F / - / - Hotel

15.Tag: Flug nach Manaus

Heute kommen wir von Porto Velho aus mit dem Flugzeug in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens", an. Manaus ist Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Übernachtet wird in einem schönem Hotel in der Nähe des Hafens – was für ein Luxus nach den vergangenen Tagen im tiefsten Dschungel!

Mögliche Änderungen des Reiseablaufes !
Das hier geschilderte Programm ist ein Leitfaden – „nur“ ein Leitfaden, der die Richtung angibt, ohne jedes Detail zu garantieren. Garantiert ist jedoch das Erleben neuer Abenteuer - Abenteuer, die vielleicht vorher keiner erlebt hat – dem Sinn einer Expedition entsprechend!
Die Reise ist in allen Details vorbereitet, aber durch eine komplett fehlende Infrastruktur für jeglichen Tourismus sind unter Umständen Änderungen, auch gravierende, notwendig. Genau deshalb ist unser Reiseleiter, der diese Tour schon seit Jahren betreut, auf Änderungen vorbereitet und wird vor Ort allein entscheiden, was für den Ablauf und die Gruppe selbst an Änderungen notwendig ist.
Fahrtroute und Reiseablauf als auch das Besichtigungs- und Ausflugsprogramm, Übernachtungsmöglichkeiten, Verpflegung und Transportmittel (von Booten und kleinen Fährschiffen bis hin zu Fahrten auf den Ladeflächen von LKWs und Pick-Ups) können sich entgegen der Beschreibung aus witterungs- oder auch organisatorischen Gründen (z.B: Treibstoffmangel, Überbuchung des Hotels usw.) auch teilweise bis völlig ändern.
Auch kann es gut sein, dass ein noch vor Wochen besiedeltes und in der Reisebeschreibung erwähntes Holzfällerdorf nun seelenlos ist oder von Nusspflückern oder Jägern besiedelt ist, ein Besuch einer Krankenstation oder Schule entfällt, da diese geschlossen ist oder der Gruppe durch örtliche Autoritäten der Besuch untersagt wird. Es kann auch sein, dass ein Grenzübertritt nicht am geplanten Tag möglich ist, da die Grenzbeamten nicht aufzufinden sind oder ein eingeplantes und organisiertes Transportmittel (Boot, Jeep, Pick-Up usw.) nicht pünktlich erscheint oder gar nicht auftaucht.
Oder das reservierte Hotel hat anstelle der gebuchten Zimmer nur noch Dreibettzimmer frei etc. Auch möglich ist, dass das Frachtschiff seinen Fahrplan geändert hat und wir müssen daher anstelle der Frachtbootfahrt einen Flug, verbunden mit einer Mehrübernachtung in Hotels, organisieren. Die Mehrkosten werden von uns übernommen! Nur das enthaltene Essen wird in solchen Fällen immer den Gegebenheiten angepasst (im Dschungel und auf dem Frachtschiff Vollpension, ansonsten Frühstück) und ggf. kommen so geringe Mehrkosten für die Reisenden auf.
Auch in solchen Fällen, die von uns vorher nicht absehbar sind, wird Ihr Reiseleiter für eine problemlose Weiterreise sorgen.    Nur wenn Sie zu diesen Dingen Flexibilität und viel Gelassenheit mitbringen, werden Sie diese Reise jede Sekunde genießen! Denn im Amazonasgebiet existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt.

F / - / - Hotel

16.Tag: Manaus

Wir unternehmen einen Bootsausflug zu den berühmten, gigantischen Seerosen und besuchen den riesigen Markt sowie die weltberühmte Oper.

F / - / - Hotel

17.Tag: Frachtschiff - Santarem

Vom Hafen in Manaus aus machen wir uns auf den Weg nach Santarem. Auf dem mächtigen Amazonas an Board eines Holzfrachschiffes – diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird auf Deck in Hängematten. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und unser Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der vielen, interessanten Gespräche.

F / - / A Schiff / Hängematte

18.Tag: Frachtschiff - Santarem / Fahrt nach Alter de Chao
19.Tag: Alter de Chao

In Santarem angekommen, machen wir uns auf in das Dorf Alter do Chão. Hier haben wir nun genug Zeit um an den karibisch anmutenden Stränden zu baden. Übernachten werden wir in einem gemütlichen **Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade. Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt. Aber auch wer hier aktiv sein möchte, hat gute Möglichkeiten.

F / - / - Hotel

20.Tag: Flug nach Belem

Nach diesem kurzen Abstecher in die “Karibik” fliegen wir heute nach Belem.

F / - / - Hotel

21.Tag: Belem

Im Rahmen einer Stadtrundfahrt lernen wir den alten und ursprünglichsten Teil Belems mit seinem Hauptplatz Praça de Sé, den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten Teatro da Paz sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

F / - / - Hotel

22.Tag: Individuelle Abreise

Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Reise, die jedem von uns sein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen von Belem, wo unser Flug nach Europa auf uns wartet.

F / - / -

 

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Zeichenerklärung
Aufstieg Aufstieg
Abstieg Abstieg
Übernachtungsart & Schlafhöhe Übernachtungsart,
Schlafhöhe
Mahlzeiten Mahlzeiten: F / M / A
  Frühstück-Mittag-Abend
Fahrzeit / Gehzeit Fahrzeit / Gehzeit
Fahrstrecke Fahrstrecke
Schwierigkeitsgrad
Anspruch 1/6 Besichtigungen & Rundreisen
Anspruch 2/6 Trekking leicht - Safari & Aktiv-Reisen
Anspruch 3/6 Trekking:
mittelschwer
Anspruch 4/6 Trekking: schwer,
anspruchsvoll
Anspruch 5/6 Hochtour & Tour in entlegene Gebiete
Anspruch 6/6 Expedition

Reise-Infos

Reise Nr: 401701-F

Natur-Abenteuer
Reisedauer: 22 Tage
Anspruch: Anspruch, Schwierigkeitsgrad

Unterwegs im Manu Nationalpark

Unterwegs im Manu Nationalpark

Unterwegs im Manu Nationalpark

Unterwegs im Manu Nationalpark

Rio Madre de Rios - Flußexpedition

Rio Madre de Rios - Flußexpedition

Rio Madre de Rios - Flußexpedition

Rio Madre de Rios - Flußexpedition

Übernachtung im einfachen Tarp

Übernachtung im einfachen Tarp

Abenteuerlich geht es beim Transport zu

Abenteuerlich geht es beim Transport zu

Selbstverpfleger unterwegs

Selbstverpfleger unterwegs

Frischer geht es nicht ... wenig Komfort, aber viel Natur und Erlebnis

Frischer geht es nicht ... wenig Komfort, aber viel Natur und Erlebnis

Eine Fähre mitten im Urwald

Eine Fähre mitten im Urwald

Impressionen aus dem Regenwald

Impressionen aus dem Regenwald

Impressionen aus dem Regenwald

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Goldwäscher - ein "leidiges" Thema

Goldwäscher - ein "leidiges" Thema

Letzte Haltestelle

Letzte Haltestelle

Mit dem Frachtschiff unterwegs

Mit dem Frachtschiff unterwegs

Die Oper von Manaus

Die Oper von Manaus

Am Srand von Alter do Chao

Am Srand von Alter do Chao

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