Angel Falls und Tafelberg "Expedition"

Ausführliche Reisebeschreibung

01.Tag: Ankunft in Caracas - Flug nach Ciudat Bolivar

Wir sind da! Ankunft am Nachmittag mit dem Flugzeug in der brodelnden Hauptstadt Venezuelas. Mit einer Linienmaschine geht es gleich weiter in den Osten des Landes zur alten Kolonialstadt Ciudad Bolivar, wo uns unser deutschsprachiger Reiseleiter bereits erwartet. Beim Abendessen wird die Reise nochmals in allen Details besprochen, bevor in einem kleinen, landestypisch, einfachen Hotel übernachtet wird.

- / - / - Posada

02.Tag: Flug nach Kamarata / Temun Tepui Trek

Früh am Morgen geht es zum kleinen Flughafen der Stadt. Ca. 90 Minuten lang fliegen wir in einem Buschflugzeug über die Gran Sabana, überqueren reißende Flüsse und farbenfrohe Indiodörfer, bis wir die ersten Tafelberge am Horizont erkennen. Wenn die Witterung es zulässt, geht es mit dem Flieger durch die Wolken zum Angel Fall, dem höchsten Wasserfall der Erde!
Auch die Landung auf der kleinen Sandpiste der Missionsstation Kamarata 516m ist einer der aufregendsten Momente des Tages! Weiter geht es dann zu Fuß durch die weite Savanne bis zum Rio Akanan, den wir paddelnd mit einem kleinen Einbaum überqueren. Unser Gepäck (bis zu 10kg, restliches Gepäck kann vorher in Ciudad Bolivar kostenlos und sicher aufbewahrt werden) tragen wir selber. Der Weg führt uns anschließend an Indiofeldern vorbei, dann geht es quer durch den Primärdschungel, bis wir schließlich auf dem kleinen Temun Tepui 897m angekommen sind. Dort strecken wir unsere Beine aus und genießen den Sonnenuntergang mit Aussicht auf die uns umgebenden Tafelberge. Schlafen werden wir in einergemütlichen offenen indianischen Rundhütte in Hängematten mit Moskitonetzen.

- / - / A Hängematte - 897m
421m 40m ca. 2,5 Stunden

03.Tag: Temun Tepü / Diamanten schürfen

Diamantenfieber! Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir unsere Mine – ein kleiner Flussmitten im Dschungel, wo jeder nun sein Glück versuchen kann! Am Nachmittag, wandern wir zu einem imposanten Wasserfall, der in mehreren Stufen den Tepui hinab rauscht. Eine Dusche im erfrischenden Wasser gefällig? Die Nacht verbringen wir, nachdem die Indios für uns etwas Leckeres gekocht haben, wieder in unserer Rundhütte.

F / M / A Hängematte - 897m
40m 40m ca. 2,5 Stunden

04.Tag: Kamarata

Frühmorgens beginnt der Abstieg zum Akanan-Fluss, von wo aus wir mit einem Einbaum auf dem Schwarzwasserfluss zur kleinen Missionsstation Kamarata 516m fahren, dem Ausgangspunkt der Expedition von Jimmy Angel! Es ist neben Canaima mit rund 800 Einwohnern, die größte Siedlung der Pemón Indianer. 42.000 Indianer dieses Stammes leben heute in Venezuela und Guyana, überwiegend traditionell an den Flüssen und in der Savanne. Hier übernachten wir inmitten des Dorfes in einer sehr einfachen Unterkunft.

F / M / A Hängematte - 516m
40m 421m ca. 2 Stunden

05.Tag: Kavac Canyon

Heute laufen wir nun am Auyan Tepui entlang über die Savanne zur Indiosiedlung Kavac 403m mit ihren palmengedeckten Häusern und Hütten und dem schönsten Canyon des Nationalparks. Los geht die Erkundungstour in die gewaltige Schlucht. Unscheinbar und unberührt liegt er vor uns: der Kavac Canyon mit seinen herrlichen Wasserfällen. Wer möchte, kann nun im Canyon schwimmen, um zum 40 m hohen Wasserfall zu gelangen. Müde, aber glücklich legen wir uns am Abend in unsere Hängematten, die in einer einfachen Rundhütte aufgehangen sind.

F / M / A Hängematte - 403m
10m 123m ca. 3,5 Stunden

06.Tag: Auyan Tepü Trek / Guarayaca

Lange Zeit galt der AuyanTepui in Venezuela als unbesteigbar. Erst 1958 wurde von dem Einsiedler Alexander Laime unser Pfad entdeckt. Er will dort oben sogar Gold, Diamanten und Kleinsaurier gefunden haben. Wir wandern auf seinen und den Spuren von Jimmy Angel durch die Weiten der Savanne, umgeben von den Tafelbergen. Viele der Tepuis wurden noch nie von einem Menschen betreten. Zuerst wandern wir heute über steppenartiges Grasland und einige kleinere Flüsse, bis wir über steiniges Gebiet bergauf, das Camp Guarayaca, direkt an einem kleinen Fluß gelegen, erreichen.

F / M / A Zeltcamp - 1008m
659m 54m ca. 6-7 Stunden

07.Tag: Auyan Tepü Trek / El Penon

Im Morgengrauen geht es weiter durch die Savanne. Der gestrige Tag war sehr anstrengend – und der heutige wird noch anstrengender. Aber herrliche Ausblicke und faszinierende Landschaften entschädigen uns für jede Strapaze. Wir kämpfen uns durch den dichten Urwald und durch meterhohes Buschwerk, welches den AuyanTepui umsäumt.
Schlieslich erreichen wir unseren Übernachtungsort „El Peñon“ 1840m, einen riesigen Felsblock, unter dem wir unsere Zelte aufschlagen. Ganz in der Nähe stürzt ein Wasserfall den Berg hinunter... Ein imposantes Naturschauspiel und gleichzeitig die Möglichkeit für eine kalte, aber erfrischende Dusche!

F / M / A Zeltcamp - 1840m
1082m 250m ca. 4 Stunden

08.Tag: Auyan Tepü Trek / El Libertador - El Oso

Durch wildes Wurzelgeflecht und sumpfiges Gelände geht es weiter, bis wir die fast unüberwindbar wirkende Steilwand des Tafelberges erreichen. An dieser wandern wir entlang, bis wir plötzlich das Hochplateau sehen. Ein erhabener Moment und schon geht es weiter zum „El Libertador“ 2404m, dem höchsten Punkt des AuyanTepui !
Ein herrlicher Ausblick ! Anschließend brechen wir zum Übernachtungsfelsen „El Oso“ 2102m auf.

F / M / A Zeltcamp - 2102m
914m 350m ca. 5 Stunden

09.Tag: Auyan Tepü Trek / Gipfelplateau - El Oso

Wir wandern in der bizarren Landschaft über riesige Felsplatten hinunter zu einem kleinen Nebenfluss des Churun. Das erfrischende Bad tut uns gut. Danach erkunden wir ausgiebig das Gipfelplateau und übernachten wieder am Felsen „El Oso“.

F / M / A Zeltcamp - 2102m
300m 300m ca. 6 Stunden

10.Tag: Auyan Tepü Trek / El Libertador

Noch einige intensive Erkundungswanderungen und dann geht es zurück in das Camp „El Liberador“ 2404m, wo wir unter dem Sternenzelt die letzte Nacht auf der Gipfelplattform verbringen werden.

F / M / A Zeltcamp - 2404m
552m 250m ca. 5 Stunden

11.Tag: Auyan Tepü Trek / El Penon

Heute verlassen wir die Gipfelplattform und machen uns auf den Abstieg zum Felsen El Peñon. Dort angekommen erwarten uns schon die Indios, die den Abstieg natürlich in Rekordzeit gemeistert haben, mit einem warmen Tee.

F / M / A Zeltcamp - 1840m
80m 644m ca. 4-5 Stunden

12.Tag: Auyan Tepü Trek / Kavac

Wir überqueren den Río Ocoñe und kommen am Nachmittag schließlich im kleinen Pemon-Dorf Kavac an. Müde, aber glücklich legen wir uns am Abend in unsere Hängematten, die in einer einfachen Rundhütte aufgehangen sind.

F / M / A Hängematte - 510m
38m 1368m ca. 6-7 Stunden

13.Tag: Einbaumtour / Kuai Meru

Heute Morgen lassen wir ausnahmsweise ein Fahrzeug die Arbeit machen: mit dem Jeepder Indianer fahren wir bis ans Ufer des Rio Akanan. "Einschiffen" und Weiterfahrt im Einbaum, begleitet von unseren Freunden, den Pemon-Indianern, zum Camp Kuai Meru. Wer jetzt nicht das Gleichgewicht behält, nimmt zwangsläufig ein Bad ! Die heutige Nacht verbringen wir in Hängematten in einem einfachen Camp, direkt an gewaltigen Stromschnellen.

F / M / A Hängematte

14.Tag: Einbaumtour / Isla Ratoncito

Durch viele kleine Stromschnellen fahren wirweiter den Fluss hinunter zum Basiscamp des Angel Fallauf der kleinen Insel Isla Ratoncito, der „kleinen Ratte“. Unterwegs noch eine Überraschung: Mitten im Nichts taucht ein DC-3 Flugzeug vor Ihnen auf. Wir legen einen kurzen Zwischenstopp ein und erfahren die unglaubliche Geschichte wie das Flugzeug hier hergekommen ist. Übernachtet wird auf einer kleinen Insel, schon in Sichtweite der spektakulären Angel Falls !

F / M / A Hängematte

15.Tag: Angel Fall – Mirador de Paine – Canaima

Nach dem Frühstück steigen wir in einer einstündigen Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf, von wo aus wir einen eindrucksvollen Blick auf den höchsten Wasserfall der Welt haben. Nun geht es im Einbaum auf dem Rio Churun und dem Rio Carrao weiter bis Canaima, wo wir zum wunderschönen Wasserfall Sapo Fall laufen. Hier haben wir die Gelegenheit, die riesigen Wassermassen zu unterwandern. Eine einfache aber sehr gemütliche Bettenpension mit privatem Bad mit Dusche warten bereits in dem kleinen indigenen Dorf auf uns!

F / M / A Posada

16.Tag: Salto Sapo - Ciudad Bolivar

Am Morgen fahren wir ein letztes Mal mit dem Einbaum und am Vormittag geht es mit der Buschmaschine zurück nach Ciudad Bolivar in die uns schon von der ersten Nacht her bekannte kleine Posada.

F / - / - Posada

17.Tag: Rancho San Andres - Rio Morchial Largo / Orinoco Delta

Heute früh wartet bereits ein Kleinbus an unserem Hotel, der uns in die Ausläufer des Orinoco Deltas im Nordosten Venezuelas bringt. Nach einer 2,5 stündigen Fahrt erreichen wir Rancho San Andres, unsere Unterkunft für die Nacht. Von dort brechen wir zu einer Bootstour auf dem Rio Morichal Lago, der ins Orinoko Delta führt, auf. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, um die Tiere in der Umgebung rund um das Rancho zu beobachten.

- / M / - Rancho

18.Tag: Guacharo Höhle - Rio Caribe

Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Norden Richtung Küste. Auf dem Weg halten wir an, um uns ein Highlight der Gegend anzuschauen: die Cueva del Guacharo – die vermutlich größte Tropfsteinhöhle Südamerikas. Dort leben die Guacharos (Fettschwalme), nachtaktive Vögel, die in großer Zahl in der Höhle leben (bis zu 15.000 schätzt man) und deren dicke Fettschicht den Ureinwohnern dazu diente, ein sehr reines Öl zu gewinnen. Vorbei an riesigen Tropfsteinen und begleitet vom Geschrei der Fettvögel kommen wir zum Saal der Ruhe. Abrupt hört der Lärm auf, und die auskristallisierten Tropfsteine glitzern plötzlich in tausend Farben.
Nach diesem einmaligen Erlebnis fahren wir nach Rio Caribe und sind an der traumhaften Küste Venezuelas angekommen ! Wir übernachten in einer kleinen Posada im Dorf.

F / - / - Posada

19.Tag: Rio Caribe
20.Tag: Rio Caribe

Die folgenden beiden Tagen stehen uns zur freien Verfügung.
Wunderbar können wir hier in Hängematten oder Liegestühlen relaxen und die Seele baumeln lassen oder einen fakultativen Ausflug (optional, nicht inklusive) mit einem Fischerboot zu einem der Traumstrände machen. Auch können wir die Kakaohacienda Bukare besuchen und den Produktionsprozess von Schokolade hautnah miterleben. Auf der Halbinsel Paria gibt es neben Ecuador den wahrscheinlich besten Kakao Südamerikas. Ebenso zu empfehlen ist ein Besuch der Büffelfarm und Thermalquellen (optional, nicht inklusive). Lassen wir uns vom karibischen Flair verzaubern! Der perfekte Ausklang nach den Anstrengungen der letzten Tage.

F / - / - Posada

21.Tag: Flug nach Caracas / Individuelle Abreise

Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und heute ist es bereits an der Zeit, Abschied zu nehmen von einem aufregenden und einzigartigen Urlaub in einem vielschichtigen Land.
Nun geht es zum Flughafen von Carupano oder Cumana, wo wir in den Flieger nach Caracas steigen.
Dort wartet bereits das Flugzeug, das uns in die Heimat bringt.
Individuelle Abreise – oder Reiseverlängerung – bitte fragen Sie an.

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Zeichenerklärung
Aufstieg Aufstieg
Abstieg Abstieg
Übernachtungsart & Schlafhöhe Übernachtungsart,
Schlafhöhe
Mahlzeiten Mahlzeiten: F / M / A
  Frühstück-Mittag-Abend
Fahrzeit / Gehzeit Fahrzeit / Gehzeit
Fahrstrecke Fahrstrecke
Schwierigkeitsgrad
Anspruch 1/6 Besichtigungen & Rundreisen
Anspruch 2/6 Trekking leicht - Safari & Aktiv-Reisen
Anspruch 3/6 Trekking:
mittelschwer
Anspruch 4/6 Trekking: schwer,
anspruchsvoll
Anspruch 5/6 Hochtour & Tour in entlegene Gebiete
Anspruch 6/6 Expedition

Reise-Infos

Reise Nr: 407450-F

Trekkingreise
Reisedauer: 21 Tage
Anspruch: Anspruch, Schwierigkeitsgrad

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Unterwegs zum Tafelberg

Camp El Penon

Camp El Penon

Ganzer Einsatz ist gefragt

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Ganzer Einsatz ist gefragt

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Auf dem Tafelberg

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Tafelberg aus der "Vogelperspektive"

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DC-3 mitten im "Nichts"

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Bewohner des Waldes

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Einbaumtour

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Angelfalls - die höcheten Wasserfälle der Erde

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Canaima Lagune

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